Ben und die Blume des Vergessens by Markus Ostermeier

Ben und die Blume des Vergessens by Markus Ostermeier

Autor:Markus Ostermeier
Die sprache: deu
Format: epub
ISBN: 9783848241033
Herausgeber: Books on Demand
veröffentlicht: 2013-08-09T00:00:00+00:00


Als sie nur noch zwei Meter von den Wachen und dem Eingang in Ereboss´s Reich entfernt waren, schaute Elara zu Ben und flüsterte:

„Die beiden könnten auch mal wieder ein Bad vertragen, die stinken wie Räuber, die sich schon Wochen nicht mehr gewaschen haben.“

„Elara, kleiner Hinweis: DAS SIND RÄUBER!“ sagte Ben und zwinkerte der Prinzessin zu.

„Sollen wir gleich reingehen?“ fragte Elara. „Ja, lass uns etwas rein schauen“ stimmte Ben zu.

Als sie in den Hauptgang blickten, sahen sie, dass dieser ziemlich lang war und ziemlich steil nach unten führte. Jetzt konnten sie auch schon erkennen, dass sich in einiger Entfernung seitliche Gänge vom Hauptgang verzweigten und es so wahrscheinlich ein ziemliches Gewirr an Gängen im Inneren gab. „Komm, wir gehen gleich mal rein.

Ich denke, die meisten werden eh schon schlafen“, sagte Elara leise.

„Ja, aber ganz vorsichtig!“ stimmte Ben dem Vorhaben der Prinzessin zu. Und so passierten sie die beiden Wachen und betraten das Reich des gefürchteten Ereboss.

Sie schlichen den Hauptgang entlang und Ben rechnete jeden Moment damit, dass irgend jemand aus einem Seitengang plötzlich auftauchen würde. Doch sie hatten Glück und gingen weiter ins Innere der Höhle, die von den Bewohnern von Mittel-Meer Unter-Meer genannt wurde.

„Keiner von uns war bis jetzt hier und so nahe bei Ereboss“, stellt Elara fest.

„Ich bin auch nicht scharf, dass ich ihn kennen lerne“, meinte Ben.

Sie waren nun schon gut 70 Meter im Inneren der Höhle, als sie plötzlich vom Eingang her Stimmen hörten. „Hey, ihr da. Aufwachen. Ihr seid hier nicht zum Schlafen da!“ schrie eine Männerstimme.

Einen kurzen Moment später sagten verschlafene Stimmen: „Nein, jawohl. Natürlich nicht.“

Ben und Elara schoss ein riesiger Schreck durch die Knochen, weil sie befürchteten entdeckt zu werden.

Zum Glück waren die Männer vor dem Eingang so mit sich beschäftigt, dass keiner in die Höhle schaute und die beiden Eindringlinge, die sich dort befanden, sah. „Schnell, da rein!“, sagte Ben zu Elara und nickte in Richtung einer seitlichen Abzweigung. Blitzschnell verzogen sich die Beiden in den Gang und hielten sich ganz still.

„Das mir das nicht noch einmal vorkommt!“ schrie einer der Männer am Eingang und Ben und Elara konnten die Stimmen von dort gerade noch so hören.

„Nein, ganz bestimmt nicht!“ sagte eine der Wachen verängstigt.

Nun hörten Ben und Elara zwei Männer, die sich in normaler Lautstärke unterhielten und auf sie zu kamen. Leider konnten sie nicht alles verstehen, was die beiden Männer sprachen, aber so einige Gesprächsfetzen fingen sie schon auf. Und je näher die beiden Räuber kamen, desto mehr konnten Elara und Ben verstehen.

„Meinst du, wir sollen den Boss heute noch informieren?“ sagte einer der Männer zum anderen.

„Nee, lass mal. Das reicht morgen auch noch. Ich brauch jetzt auch erst mal eine Mütze Schlaf!“ sagte der andere.

„Gute Idee“, stimmte der erste Mann wieder zu.

Die beiden Räuber waren so in ihr Gespräch vertieft, dass sie Ben und Elara in ihrem Seitengang gar nicht bemerkten und einfach vorbei gingen.

„Hast du das gehört?“ fragte Elara Ben. „Ja, die beiden wollen zum „Boss“ und ich denke, sie meinen Ereboss“ sagte Ben.

„Komm, wir schleichen ihnen hinterher, vielleicht



Download



Haftungsausschluss:
Diese Site speichert keine Dateien auf ihrem Server. Wir indizieren und verlinken nur                                                  Inhalte von anderen Websites zur Verfügung gestellt. Wenden Sie sich an die Inhaltsanbieter, um etwaige urheberrechtlich geschützte Inhalte zu entfernen, und senden Sie uns eine E-Mail. Wir werden die entsprechenden Links oder Inhalte umgehend entfernen.